Ein historischer Querschnitt.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Völkerwanderung
Kriegswesen
Landwirtschaft
Handwerk und Handel
Kulturelle Entwicklung
Recht
Sozialordnung
Die Tragödie des nordwestlichen Zweiges der Slawen
Wendenkreuzzug - Christianisierung und Germanisierung
Die große Expansion der Slawen
Balkanvorstoß
Die Osmanen
Die Kroaten
Die Slowenen
Mährische Reich
Die Serben
Der böhmische Premyslidenstaat als Erbe des grossmährischen Reiches
Der polnische Piastenstaat
Die slawische Expansion nach Osteuropa
Die Anfänge des Kiewer Reiches
Die Rolle der normannischen Waräger in der Geschichte der Ostslawen
Epilog
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Durch die Behauptung des Philosophen und Historikers J. G. Herder verbreitete sich in der Romantik die Vorstellung von der Sanftmut der Slawen. Sie wurden im Gegensatz zu den kampflustigen Germanen als friedliche Ackerbauern beschrieben. Historische und archäologische Studien widerlegen diese Vorstellung. Ohne kriegerische Fähigkeiten hätten sich niemals jene großen slawischen Expansionen des 6. - 8. Jh. vollziehen können, auch wenn die äußeren Bedingungen dafür günstig gewesen wären.

Beide Großmächte des Frühmittelalters, Byzanz und das Frankenreich, führten mit wechselndem Erfolg jahrelange Kämpfe mit den slawischen Nachbarstämmen und Staaten. Das Gleiche gilt von den unaufhörlichen Konflikten zwischen den Ostslawen und den Steppennomaden.

Über die Rüstung der slawischen Krieger informieren archäologische Funde, aber auch ikonographische Darstellungen.

Ein wichtiger Truppenteil der Slawenheere war die Reiterei, wenn ihre Rolle auch nicht so entscheidend wie bei den Awaren, Bulgaren, Magyaren und sonstigen Nomaden war.

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© 2006 Michael Klobutschar Impressum & Literaturhinweise www.slawen.net